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Der "Lebendige Adventskalender"

Vorneweg für alle, die noch nicht wissen, was ein Lebendiger Adventskalender ist:

Seit 3 Jahren öffnet im Johannesstift jeden Abend im Advent ein anderes Haus die Tür für alle, die mitmachen möchten. Überall wird eine kleine Überraschung vorbereitet.

Die AG Generationenbrücke ist seit zwei Jahren dabei.

Diesmal haben wir mit unseren Partnern vom Theodor-Fliedner-Haus eine Adventsfeier in der 4b vorbereitet: Gedichte, Lieder, Getränke, Kekse und eine Geschichte.

Wir waren das 8. Türchen!

Windlichter beleuchteten den Weg.

Mit viel Mühe hatten wir die Stellwand mit den Fotos und Berichten über die Generationenbrücke vom 1. Advent bis zur Klasse gerollt. Dort passte sie allerdings auch gekippt nicht durch die Tür. Also stand sie als zusätzlicher Wegweiser draußen unter dem Dach.

Um 17:00 ging‘s los.

Langsam füllte sich der Raum. Wir zählten etwa 70 Besucher. Ihr könnt euch vorstellen, dass es ganz schön eng wurde.

Wir begrüßten unsere Gäste und boten ihnen Kakao, Kaffee und Saft an.

Dann erzählten wir etwas über die AG Generationenbrücke.

Die Konfirmandengruppe war mit Herrn Klein gekommen. Der hatte seine Gitarre mit. Wir haben Gedichte aufgesagt und gesungen.

Frau Wobker-Howen las eine Adventsgeschichte vor, in der der Stall von Bethlehem erzählt, wie es damals gewesen sein könnte.

Nach einer halben Stunde sollte eigentlich Schluss sein.

Aber einige blieben einfach sitzen und wollten sich noch unterhalten.

Es wurde gefragt, wie die Älteren früher ihre Konfirmation erlebt haben. Einige konnten sich genau erinnern - an schöne und an sehr traurige Erlebnisse. Einige wussten sogar noch ihren Konfirmationsspruch auswendig.

Nach einer Stunde war dann aber wirklich Schluss.

Wir verabschiedeten uns und räumten die Klasse wieder um.

Eine schöne Begegnung zwischen jung, mittel und alt, eine Generationenbrücke eben...

Ascheraden/Wobker-Howen